FT-Kurve Premier League

Irres Balogun-Drama | Transfer-Schlappe für Frankfurt

Folarin Balogun durchkreuzte am Deadline Day die Pläne von gleich drei Vereinen. Eintracht Frankfurt geht derweil bei einem Wunschspieler leer aus. Die FT-Presseschau am Mittwoch nach dem Deadline-Day

von Daniel del Federico - Quelle: The Sun | Talksport | Bild
2 min.

Wieder Drama um Balogun

Bereits bei der Weltmeisterschaft wurde es um die Personalie Folarin Balogun laut, als die Strafe nach seiner Roten Karte nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei der FIFA zurückgezogen wurde. Nun sorgt der 25-Jährige auch auf dem Transfermarkt für Schlagzeilen. Der Mittelstürmer stand unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Everton, ließ den Deal aber im allerletzten Moment platzen. Zuvor war er bei den Toffees durch den Medizincheck gefallen, woraufhin die Konditionen des Transfers neu verhandelt werden mussten. Nach einer zweiten Einigung dann der Sinneswandel. ‚The Sun‘ titelt: „Transfer-Desaster für Everton: Folarin Balogun sagt den Wechsel eine Stunde nach Ablauf der Transferfrist ab.“

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Der Premier League-Klub hatte Mittelstürmer Beto (28) nämlich bereits an den AC Florenz abgegeben und suchte in den finalen Stunden des Transferfensters verzweifelt nach einem neuen Neuner. Laut ‚Talksport‘ scheiterte Everton jedoch mit Leihangeboten für Joshua Zirkzee (25) sowie Tammy Abraham (28) und steht nun gänzlich ohne Neuzugang da. Baloguns plötzliche Kehrtwende hatte allerdings auch Auswirkungen auf die AS Monaco, die fest mit den Einnahmen aus dem Verkauf des Rechtsfußes rechnete – und somit indirekt auf den FC Chelsea: Die Blues befanden sich mit den Monegassen bereits in weit fortgeschrittenen Verhandlungen um Mittelfeldspieler Lamine Camara (22). Der Ligue 1-Klub zog jedoch in letzter Minute den Stecker, da nicht zwei Schlüsselspieler gleichzeitig abgegeben werden sollten. Enzo Fernández (25) verließ die Londoner dennoch in Richtung Manchester City und konnte nicht mehr ersetzt werden.

Krösche-Traum geplatzt

Eintracht Frankfurt bestreitet mit Jonathan Burkardt (26) und Younes Ebnoutalib (22) mit nur zwei etatmäßigen Stürmern die weitere Hinrunde. Dabei war Verstärkung fest vorgesehen: Arnaud Kalimuendo sollte nach seinem Gastspiel in der vergangenen Rückrunde unbedingt wieder bei den Adlern anheuern, doch ein Deal kam letztlich nicht zustande. Wie die ‚Bild‘ berichtet, kämpfte insbesondere Markus Krösche hart um die Unterschrift des 24-Jährigen. Der Sportvorstand verzweifelte allerdings an den hohen Ablöseforderungen von Nottingham Forest und auch die Offerten in Form von Leihgeschäften mit Kaufoptionen respektive -pflichten stießen auf der Insel auf taube Ohren.

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Kalimuendo selbst wollte unbedingt zurück nach Frankfurt und auch Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner hatte einem Abgang des Franzosen bereits zugestimmt. Nottingham-Eigentümer Evangelos Marinakis stellte sich jedoch quer und verweigerte die Freigabe. Die Tricky Trees hatten nur wenige Tage vor Transferschluss noch Liam Delap (23) vom FC Chelsea für 52,5 Millionen Euro verpflichtet, weshalb im Sturmzentrum der Engländer eigentlich ein Überangebot herrscht. Davon profitieren konnte die SGE schlussendlich aber nicht mehr.

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