Last Minute: Werder will sich beim VfB bedienen
Durch den Abgang von Samuel Mbangula und die Verletzung von Justin Njinmah ist der SV Werder Bremen auf den offensiven Außenpositionen dünn besetzt. Auf den letzten Metern des Transferfensters wollen sich die Hanseaten bei der Konkurrenz bedienen.
Der SV Werder Bremen verhandelt offenbar über einen Last-Minute-Transfer von Badredine Bouanani (21). Wie die ‚Bild‘ berichtet, befinden sich die Bremer mit dem VfB Stuttgart in Gesprächen über eine Leihe des flexibel einsetzbaren Offensivakteurs.
Am heutigen Mittag berichtete die ‚Bild‘ bereits, dass Bouanani vor einem Wechsel steht. Als Favorit galt bislang Racing Straßburg, auf den letzten Metern könnte Werder dazwischen grätschen. Es ist jedoch Eile geboten, in Deutschland schließt das Transferfenster um 20 Uhr.
Update (20:17 Uhr): Laut ‚Bild‘ ist der Deal geplatzt. Werder verzichtete letztlich auf die Leihe. „Wir haben uns dagegen entschieden, auf den Ausfall von Njinmah zu reagieren. Wir erwarten Felix Agu und Mitchell Weiser zeitnah zurück. Die beiden werden uns eine gewisse Flexibilität geben. Mitch kann zum Beispiel auch im Mittelfeld spielen“, begründet Werder-Boss Clemens Fritz.
Aufgrund des Abgangs von Samuel Mbangula (22/FC Bologna) und des monatelangen Ausfalls von Justin Njinmah (25) besteht bei Werder Handlungsbedarf auf den Flügeln. Bouanani, der beim VfB bis 2030 unter Vertrag steht, könnte diese Lücke schließen – sofern die Klubs schnell eine Übereinkunft erzielen.
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